Berlin, Halbmarathon

Sonntag, 29. März 2026

Axel berichtet von seinem traditionellen Lauf in Berlin

Nachdem mein letzter Halbmarathon in Berlin schon acht Jahre zurücklag, war es mal wieder Zeit, die Startnummer anzustecken. Mit rund 40.000 Teilnehmern war die Veranstaltung wie immer eine logistische Meisterleistung und (nicht nur für mich) stellenweise auch ein kleiner Slalomlauf. Das Wetter war top (auch wenn es ein paar Grad wärmer hätte sein dürfen), die Stimmung großartig und mit familiärer Unterstützung an der Strecke wurde es (fast) ein rundum gelungener Tag.

Die Vorbereitung war eher solide als spektakulär (im Schnitt etwa 50 Wochenkilometer), aber die wichtigen Einheiten saßen. Entsprechend ging ich das Rennen kontrolliert an: erst locker einrollen, dann Richtung Zielpace von 3:48–3:50. Der Plan war, ungefähr bei 1:20 h in Ziel zu laufen.

Bis Kilometer 15 lief das auch überraschend gut - fast schon zu gut. Dann meldete sich allerdings meine Wade zurück und erinnerte mich daran, wer hier wirklich das Sagen hat. Statt Heldentum gab es diesmal Vernunft: Tempo raus, runter auf etwa 4:30 min/km und das neue Ziel (unter 1:25 h) sichern. Das hat dann auch geklappt.

Unterm Strich bin ich zufrieden. Ich denke, viel mehr zu erwarten, wäre bei der reduzierten Vorbereitung wohl auch ein bisschen unverschämt gewesen. Vielleicht stehe ich in acht bis neun Jahren wieder am Start. Und dann in der M60.

(Axel)

 

Axel gut gelaunt mit Medaille; eigenes Foto